Mantrailing for fun

Auf den Spuren der Rettungshunde

Menschensuche als sinnvolle Beschäftigung

"Mantrailing - was ist das denn?"

Wie der Name schon sagt, beim Mantrailing folgt Dein Hund der Spur („trail“) eines Menschen („man“). Die Hundenase besitzt unglaubliche Geruchsfähigkeiten. Das machen wir Menschen uns zu Nutze, um vermisste Personen zu suchen und zu finden. Im Bereich der Hilfsorganisationen wird schon seit langer Zeit auf die Unterstützung von Hunden zurückgegriffen, doch auch im Freizeitbereich erfreut sich das Mantrailing wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn wer einmal einen Mantrailing-Team bei der Arbeit gesehen hat, ist sofort von der unglaublichen Leistung und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit fasziniert!

Artgerechte Auslastung

Das Mantrailing als Beschäftigung für Mensch und Hund überzeugt auf mehreren Ebenen. Hunde sind Makrosmatiker - d. h., dass ihr Geruchssinn eine große Rolle in der Wahrnehmung ihrer Umwelt spielt. Das Verfolgen einer Geruchsspur bedient also eine Fähigkeit, die den Hunden in die Wiege gelegt wurde. Es fördert und fordert sie im artgerechten Sinne. Hinzu kommt zwar auch eine körperliche Auslastung, jedoch ist die Konzentration auf dem Trail die eigentliche Herausforderung. Der Hund lernt somit, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren und kluge Entscheidungen zu treffen.

Mantrailing ist Teamarbeit

Du und Dein Hund lernt, den Trail gemeinsam auszuarbeiten. In den einzelnen Trainingseinheiten lernst Du, Deinen Hund bei seiner Aufgabe zu unterstützen, sanft zu lenken und vor allem zu lesen. Du lernst, auf kleinste Signale in der Körpersprache Deines Hundes zu achten und einzugehen, was Eure Beziehung ordentlich pusht. Denn wer wird nicht gerne gesehen und verstanden? Wenn Dein Hund Dich ans Ziel -zur "vermissten" Person- gebracht hat, habt ihr beide allen Grund, diesen Erfolg zusammen zu feiern!

Das stärkt das Selbstvertrauen - sogar von Euch beiden! - und kann Eure Bindung stärken.

"Und welche Voraussetzungen müssen wir mitbringen?"

Ihr werdet am „Ist-Stand“ abgeholt, d. h. es können auch Teams kommen, die bereits Mantrailing-Erfahrungen sammeln konnten. Aber auch, wer vorher noch nie etwas darüber gehört hat, ist herzlich willkommen. Alle Hunde werden zunächst mit einem Geruchsartikel der "vermissten" Person vertraut gemacht. In einem weiteren Trainingsschritt wird eine Verknüpfung zwischen Geruch, Person und erhoffter Futter-Belohnung hergestellt. Es ist äußerst faszinierend zu beobachten, wie es klick im Hundehirn macht und er versteht, was zu tun ist. Erst, wenn der Groschen gefallen ist, werden die Länge der Such-Strecke, das Alter der Spur und die äußeren Gegebenheiten (Ablenkungen, Untergründe etc.) individuell gesteigert.

"Wie läuft das Training ab?"

Die Gruppe trifft sich an unterschiedlichen Orten im Landkreis. Die Trainerin passt die Treffpunkte gerne an die Wohnorte der Teilnehmer:innen an. Diese bekommst Du rechtzeitig mitgeteilt. Anschließend beginnt die spannende Arbeit: die Trainerin legt einen Trail, was bedeutet, dass ein Gruppenmitglied als sogenannte Versteckperson "um die Ecke gebracht" wird. Daraufhin wirst Du angeleitet, Deinen Hund auf diese Spur anzusetzen und ihm den Individualgeruch der Versteckperson anzureichen.

Jeder Hund bekommt einen eigenen Trail, der an seinen individuellen Leistungsstand angepasst ist.

"Wer kann mitmachen?"

Fast jeder. Da zum Beispiel auch im Straßenverkehr (Stadt, belebter Park etc.) gearbeitet wird, sollten keine körperlichen Einschränkungen bei Mensch oder Hund vorliegen, die eine normale Leinenführigkeit verhindern. Ängstliche, unsichere und Menschen gegenüber misstrauische Hunde können durch die eigenständige Arbeit einen echten Schub an Selbstbewusstsein und Sicherheit erlangen. Und sogar alte und blinde Hunde können teilnehmen, solange sie noch Spaß haben, mit der Nase zu arbeiten und kurze Strecken zu laufen. In diesen Fällen kann man die Trails individuell anpassen.

Da die Hunde nicht aufeinandertreffen und einer nach dem anderen drankommt, können auch Hunde, die nicht gut mit Artgenossen auskommen, teilnehmen. Für diese Hunde ist ein ruhiges Nebeneinander-Arbeiten ein echter Gewinn!

Wichtig für das erste Training:

Für eine Trainingseinheit sind 2 – 2,5 Stunden eingeplant. Dein Hund ist natürlich nicht die ganze Zeit aktiv dran, es wird Wartezeiten geben. Ist Dein Hund nicht an der Reihe, sollte er in einer sicheren Hundebox im Auto warten können. Mindestens ein Gruppenmitglied wird bei den Autos warten und ein Auge auf die Hunde haben. Während Dein Hund sich erholt oder auf seinen Einsatz wartet, kann es sein, dass Du als Versteckperson gebraucht wirst. Es gibt also genug zu tun, es wird sicher nicht langweilig!

Alles, was Du sonst noch mitbringen musst, erfährst Du in einer ausführlichen Info-Mail, sobald Du Dich angemeldet hast.

Das Mantrailing läuft als bequemes Monats-Abo. Dieses hat keine Mindest-Laufzeit und ist monatlich kündbar.

Interesse geweckt?

Juhuuu! Wenn Du gleich durchstarten willst, meldest Du Dich über das nebenstehende Formular ganz unkompliziert an. Eine Infomail erhältst Du in der Regel nach maximal zwei Tagen. Speichere die Allerweltshunde am Besten unter Deinen Kontakten ab, damit wir nicht im Spam-Ordner untergehen.

Der Einstieg ist zum 01. oder zum 15. eines Monats möglich.


Kursinformationen

Kursleitung: Tatjana Bienias
Voraussetzungen:
Kleinere Hunderassen können mit 12, größere mit 18 Monaten anfangen (bei Unsicherheit bitte nachfragen!)
Trainingszeit: dienstags, 17:00 Uhr; mittwochs, 17:00 Uhr
Trainingsort: wird den Teilnehmer:innen bei Anmeldung und wöchentlich bekannt gegeben
Kosten: 90,00 Euro monatlich (ein Trainingstermin pro Woche)

Verbindliche Anmeldung

Was unsere Teilnehmer sagen…

Sehr liebe, einfühlsame, sympathische und kompetente Trainerin.

Susan Kupfer (via Facebook)

Anton ist jetzt der dritte Hund, den ich Daniela im Dogwalking anvertraue. Egal, was ist: hier wird jedes Problem versucht zu lösen.

Nadine Dobler

Mensch und Hund in den besten Händen!

Chris Koch (via Facebook)

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